KI und Robotik bis 2030: Orientierung für den Mittelstand

KI und Robotik bis 2030: Orientierung für den Mittelstand

Michael Berndt, Trainer und Berater für Künstliche Intelligenz, mit dem Impulsvortrag „KI und Robotik bis 2030: Orientierung für den Mittelstand“ im Rahmen des Forums Digitalisierung. Bild: Bildungswerk der Grafschafter Wirtschaft e.V.

Impulsvortrag von KI-Berater Michael Berndt als Auftakt für vertiefende Workshops

Künstliche Intelligenz und Robotik verändern Prozesse, Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsketten in einem Tempo, das viele Unternehmen vor neue Herausforderungen stellt. Welche Entwicklungen bis 2030 zu erwarten sind und welche strategischen Konsequenzen sich daraus für mittelständische Unternehmen ergeben, stand im Mittelpunkt eines Impulsvortrags im Rahmen des „Forum Digitalisierung“ der Wirtschaftsvereinigung Grafschaft Bentheim in Kooperation mit dem Bildungswerk der Grafschafter Wirtschaft.

Bereits in ihrer Begrüßung machte Gitta Mäulen, Geschäftsführerin der Wirtschaftsvereinigung und des Bildungswerks, deutlich, dass Künstliche Intelligenz und moderne Robotik längst in der betrieblichen Praxis angekommen sind, etwa in der Produktionsplanung, Qualitätskontrolle oder vorausschauenden Wartung von Maschinen. „Moderne Robotik unterstützt bei wiederkehrenden und körperlich belastenden Tätigkeiten und hilft, knappe Personalressourcen gezielt einzusetzen“, betonte sie. Gleichzeitig stünden viele mittelständische Unternehmen vor Herausforderungen wie begrenzten personellen und finanziellen Ressourcen, dem rasanten technologischen Wandel sowie dem Bedarf an neue Kompetenzen. Gerade der Mittelstand verfüge jedoch mit kurzen Entscheidungswegen, hoher Innovationskraft und Kundennähe über gute Voraussetzungen, diese Entwicklungen erfolgreich zu nutzen.

Michael Berndt, Trainer und Berater für Künstliche Intelligenz, zeigte in seinem Vortrag auf, warum KI in den kommenden Jahren zu einer der wichtigsten Produktivitäts- und Veränderungskräfte für den Mittelstand werden wird. Im Mittelpunkt standen die rasanten Leistungssprünge moderner KI-Systemen: von intelligenten KI-Agenten über verkörperte KI in humanoiden Robotern bis hin zur eigenständigen Steuerung komplexer Prozessketten. Diese Technologien eröffnen neue Möglichkeiten in nahezu allen Unternehmensbereichen.  Was heute noch als unterstützendes Werkzeug wahrgenommen wird, entwickelt sich zunehmend zu einer grundlegenden Infrastruktur, die den gesamten Betrieb durchzieht.

Einen klaren Handlungsauftrag gab Berndt den Teilnehmenden aus regionalen Unternehmen ebenfalls mit auf den Weg: „Unternehmen sollten jetzt ihre Prozesse analysieren, vorhandene Daten nutzbar machen, Mitarbeitende qualifizieren und erste Anwendungsfälle erproben“. Wer frühzeitig Erfahrungen sammele und Kompetenzen aufbaue, verschaffe sich wichtige Lern- und Wettbewerbsvorteile, betonte er.

Der Vortrag bot Orientierung und bildete zugleich den Auftakt für vertiefende Workshops des Bildungswerks, in denen konkrete Einsatzmöglichkeiten und Umsetzungsschritte für die betriebliche Praxis erarbeitet werden. Am 26. Oktober 2026 findet der Workshop „KI-Playground: Vom Anwender zum Macher“ statt, am 9. November 2026 folgt „KI-Souveränität: Unabhängigkeit aufbauen“. Beide Veranstaltungen werden von Michael Berndt geleitet und bieten die Möglichkeit, das Potenzial von KI für das eigene Unternehmen praxisnah zu erschließen.

Ansprechpartnerin für Rückfragen ist die Koordinatorin des Bildungswerks Bettina Mundt unter Tel. 05921 7801-31 und E-Mail bw@wirtschaft-grafschaft.de.